Bin ich alt oder jung?

Morgens fühle ich mich oft alt, besonders nach dem Blick in den Kosmetikspiegel, abends aber wieder jung, nach einem Aperol Spritz noch jünger, und nach dem ersten Cha Cha Cha wieder wie 20. Man sagt ja, dass das Alter nur eine Zahl ist und man nur so alt ist, wie man sich fühlt.

Für meine Jugendlichen bin ich sicher uralt, ich selbst habe aber oft das Gefühl, dass ich noch ein junges Ding bin. Zumal es viele Vorteile gibt, wenn man ein gewisses Alter erreicht hat. Man empfindet mehr Freude an der Natur, hat mehr Genuss und genießt die freie Zeit viel mehr. Man muss nicht mehr zur Schule gehen und hat einen Beruf, das Schäfchen im Trockenen, einen treuen Ehemann, der die Wasserkästen schleppt und weiß was man will. Wenn man jung ist weiß man meistens nur was man nicht will. Viele Dinge, über die man sich früher so aufgeregt hat, erscheinen im reiferen Alter eher unwichtig. Allerdings ist der Blick in den Spiegel, bevor man das Nachthemd überstreift, nicht immer befriedigend. Die schlanke Taille ist oft einer Ganzkörperröhre gewichen, manche Dinge haben mehr Schwerkraft durch die Natur und der letzte Knopf der Jeans sitzt oft unter einem stattlichen Hügel, der schon an die Zugspitze erinnert.

Wenn man Essen geht, greift man lieber zum Stretchgummi im Hosenbund und die alten Weight Watcher Rezepte finden ihren Platz wieder in der Küche.

Vor Weihnachten ist es angesichts der herrlichen Süßwaren und Plätzchen fast eine unlösbare Aufgabe sie zu ignorieren, und in unserer Familie ist Essen in dieser Zeit ein Hauptthema.

Dazu kommt, dass mein größtes Hobby, außer Lesen und Schreiben, Kochen und Backen ist. Es entspannt, etwas in der Küche zu zaubern, und nichts übertrifft das Erfolgserlebnis, einen selbstgebackenen Kuchen aus dem Ofen zu holen, vielleicht noch ein Kind auf die Welt bringen, aber das ist ein anderes Thema.

All das heißt natürlich, die täglich vereinnahmten Kalorien müssen reduziert werden, und wie sagt man immer: Die Hoffnung auf schlankere Zeiten stirbt zuletzt.

Adventskalender – Gewinnspiel

Hallo, liebe Tanzschüler, es ist wieder mal so weit.

Der Adventskalender 2012 ist online.

Wir haben uns viele witzige Fragen überlegt, die ihr beantworten dürft. Natürlich gibt es drei tolle Preise zu gewinnen. Also, jetzt geht’s los. Jeden Tag ein Türchen aufmachen und kräftig mit raten.

 

Haben Sie auch Weihnachtsstress???

Uff, Weihnachten kommt immer sooo plötzlich.

Man steht plötzlich vor dem Kalender und kann es nicht fassen, dass in drei Wochen die Geschenke unter dem Baum liegen sollen, und die Weihnachtsgans im Kühlschrank auf den Ofen warten muss.

Das Thema Geschenke ist dann wieder ein mal eine große Herausforderung. Keiner braucht eigentlich irgendwas. Wir haben vor Jahren beschlossenen, uns nichts zu schenken. Das aber an Heiligabend völlig vergessen ist. Ich habe jedes Jahr trotzdem ein paar Geschenke für meinen Ehemann, im Falle er was für mich hat, und ja sonst enttäuscht ist, wenn er leer ausgeht. Außerdem ist das Verteilen so schön!

Als nächstes braucht man was Passendes für die Kinder, das Enkelkind, die Freunde und die Angestellten und die Verwandtschaft, (die bei uns in Amerika und Frankreich lebt), Weihnachtskarten für die Briefträgerin, die Müllabfuhr, den Wassermann, die Putzhilfe, die Nachbarn und alle, die einem noch einfallen.

Allein beim Schreiben wird mir schwindelig. Wie schaff ich das alles, und mir fällt ein, dass ich mir letztes Jahr fest vorgenommen habe, alles im Sommer zu erledigen.

Und jedes Jahr wieder derselbe Wahnsinn…., aber den Weihnachtsbaum habe ich schon, immerhin etwas…