Know – how, Knigge und Karriere – Vorhang auf für den Erfolg

Reines Fachwissen reicht heutzutage nicht mehr aus, um im Beruf und im Leben Erfolg zu haben.Einige Regeln für die Umgangsformen mit anderen Menschen zu kennen ist immer hilfreich, da es uns Sicherheit gibt.Trotzdem soll man wissen, dass es eine einzige Regel, die immer stimmt und überall passt, nicht gibt.Es kommt immer darauf an, in welcher Situation man gerade ist, im Beruf oder privat. Dazu gibt es in anderen Ländern andere Sitten und Kulturen.

Grundsätzlich gilt aber überall rücksichtsvoll und hilfsbereit zu sein, dem Menschen nicht so nah „auf die Pelle“ zu rücken und immer „bitte“ und „danke zu sagen.Auch das „Guten Tag“ oder „Hallo“  wenn man einen Raum betritt und das Verabschieden, wenn man geht, ist zur Herausforderung geworden, und ich muss dies jeden Tag meinen jungen Tanzschülern neu vermitteln. Auch „bitte“ und „danke“ ist keine Selbstverständlichkeit mehr. (von Handy freien Zonen gar nicht zu reden!) Gewisse Dinge sind wohl aus der Mode gekommen.

Ich will mich hier nicht beschweren über die Umgangsformen meiner Schüler.  Ich denke aber, dass diese Dinge wieder mehr Gewichtung bekommen sollten, und von uns Erwachsenen bei der Erziehung noch stärker berücksichtigt werden sollten. Unsere Jugendlichen sind so stark den neuen Medien verfallen, dass ihre eigene Kommunikation auf der Strecke bleibt.

In unserer Tanzschule  wird seit über 60 Jahren Wert auf gute Umgangsformen gelegt und die Schüler nehmen es sehr gut an.

Am Kopernikus Gymnasium und an der Otto-Hahn-Schule habe ich solch ein Benimm Seminar schon durchgeführt. An der Karl-Rehbein-Schule biete ich ab diesem Jahr für den Schulalltag und das junge Leben Seminare in Knigge an. Das neu erworbene Wissen gibt unseren jungen Menschen auch mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein im Umgang mit anderen. Darauf kommt es mir hauptsächlich an, und es gibt mir ein gutes Gefühl, denn unsere Jugend braucht uns, auch wenn sie nach außen hin diesen Eindruck nicht macht.