Zur Veranstaltung am Rhein-Main-Tanztag 2014 „Inklusion und Zukunft“

„Inklusion heißt für mich Wir“, dieser Satz unseres Oberbürgermeisters Claus Kaminsky ist mir immer noch im Kopf, „denn jeder von uns hat irgendeine Behinderung, der eine sieht nicht gut, oder hört nicht perfekt und für mich haben auch die Menschen eine Behinderung, die keinen Humor haben.“ Wie super passten seine Worte zu unserer Veranstaltung zu der ich behinderte Menschen eingeladen hatte.

Im Tanz werden Berührungsängste und Barrieren abgebaut, und das war deutlich zu spüren. Ich danke allen Menschen der Lebenshilfe und ihren Familien, die da waren, für ihre Begeisterung und Unterstützung. Ich danke auch Bärbel Klein, die seit 1977 Tanzstunden für behinderte Menschen organisiert und vor 6 Jahren mit ihrer Gruppe der Lebenshilfe zu uns kam. Seit dem tanzen freitags die Frauen und Männer zwischen 30 und 60 Jahren bei uns.

Ich hatte auch alle Wohnstätten angeschrieben, von denen sich leider kaum jemand sehen ließ. Vielleicht haben nächstes Jahr mehr behinderte Menschen Mut in die Tanzschule zu kommen.

Sicher war es auch ein Risiko am Rhein Main Tanztag mal was anderes als Salsa und Discofox zu machen. Aber – meine Meinung ist,  man muss einfach mal was für Inklusion machen und nicht nur drüber reden.

Für mich und meine Mitarbeiter, die mich übrigens super unterstützt haben, war der Tanznachmittag ein voller Erfolg. Allein das Lachen der Tänzer, die Lust am Tanzen und die Freude der Menschen, die zu mir rüber kam, gaben mir ein wunderbares Gefühl.

Informationen über die Tanzstunde für Behinderte gibt es bei uns unter 06181/20452