Es gibt noch ein Knigge-Gremium in Deutschland

Der Arbeitskreis Umgangsformen International (AUI) ist das älteste in Deutschland tätige Sachverständigen-Gremium zu den Themen Verhalten, Kommunikation und moderne Umgangsformen, auch gern als „Knigge“-Gremium bezeichnet. Der AUI möchte dazu beitragen, das menschliche Zusammenleben angenehm und reibungslos zu gestalten und Unsicherheiten im Umgang miteinander zu beseitigen.

Alle Mitglieder sind ehrenamtlich tätig. Es werden weder Regeln erfunden, noch wird anderen Menschen vorgeschrieben, was sie zu tun und zu lassen haben. Er gibt lediglich Empfehlungen heraus, die die Grundsätze von Wertschätzung, Toleranz und Hilfsbereitschaft erfüllen.

Seit 2008 bietet die Vorsitzende, Inge Wolff, die Ausbildung zum „Business-Knigge-Coach an, die ich mit viel Spaß absolviert habe. Am interessantesten fand ich den Teil psychologische Hintergründe für Verhaltensformen der Menschen. Gerade in meinem Beruf ist dieses Thema immer öfter gefragt und gibt Hilfestellung auf dem Parkett.

Der AUI gab diese Woche eine für mich interessante Empfehlung für die Presse heraus.

Auch in meinem Kopf besteht ein Widerwillen in einem guten Restaurant nach einer „doggy bag“ zu fragen, wenn ich den Rest meines Schnitzels beim besten Willen nicht mehr runterkriege.

Jetzt gibt es die Initiative „Restlos genießen“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Sie will dafür sorgen, dass seitens der Gastronomie das Mitnehmen von übrig gebliebenen Speisen aktiver als bisher angeboten wird. Hier soll es mehr Wertschätzung von Lebensmitteln geben und das Wegwerfen verhindert werden.

Für mich wird das schwer, mein Essen mit zu nehmen. Eher bestell ich mir gleich eine kleinere Portion. Der Gedanke an kalte Nudeln in Plastik am nächsten Tag lässt mich eher zum Käsebrot greifen.

Die Sonne scheint wieder und gute Laune zieht ins Land

In unserer Tanzschule merkt man es deutlich. Die Menschen kommen durch die Tür mit einem lächelnden Gesicht. Während der trüben Wetterlage war das anders. Da kamen viele schon weniger gut gelaunt zum Tanzen.

Es gibt uns allen mehr Lebensqualität wenn endlich der Frühling kommt. Die Monate des Wartens auf Sonnenstrahlen, die morgens durch den Rolladen kommen, schlagen aufs Gemüt.Umso schöner ist dann der Genuss an der Natur mit herrlich blühenden Blumen und Bäumen.Man kann wieder draußen sitzen und Kaffee trinken oder Eis essen, oder Weizenbier trinken.

Alles macht mehr Spaß und alle sind ausgeglichener und humorvoller.

Unsere Paare tanzen glücklicher, lachen mehr, nehmen alles nicht mehr so ernst. Die Tanzlehrer haben glückliche Menschen um sich und lieben ihren Beruf umso mehr.

Tanzen ist Ausdruck der Lebensfreude, aber auch mit Arbeit verbunden. Es erfordert Training, denn man muss sich die Schrittfiguren auch merken. Je weiter fortgeschritten man ist, umso mehr Tanzfiguren kommen dazu. Das nur mal zur Erklärung für die Nachbarn eines meiner Paare, die seit 6 Jahren bei mir tanzen.“Was, ihr geht da immer noch hin? Könnt ihrs denn immer noch net.“

Also, das Fazit dieses Blogs ist ein Hoch auf den Frühling und den Sommer.

Da macht einfach allllles mehr Spaß

Es grüßt Sie eine fröhliche Ute