„Julia F. Christensens Forschung zeigt, warum jeder tanzen sollte“ schreibt die Washington Post in einem Artikel ihrer Zeitung.

Bewegung macht glücklich, das wissen wir schon lange – aber warum?

Und  warum spielt der Tanz eine so wichtige Rolle für den Menschen und sein Gehirn?

Stimmt es, das Tanzen gleichzeitig auch gesünder und klüger macht?

Diese Fragen beantworten zwei  Neurowissenschaftler mit viel Fachwissen in ihrem neuen Buch „Tanzen ist die beste Medizin“ Dong-Seon Chang , der nicht tanzen konnte und zu einem begeisterten Swingtänzer wurde und eine Balletttänzerin, die jetzt als Neurowissenschaftlerin arbeitet. In ihrem neuen Buch stellen sie ihre Forschungsergebnisse und Studien an Hand vieler Untersuchungen vor.

Dong-Seon Chang, der mit koreanischen Wurzeln in Tübingen promovierte, litt als junger Erwachsener unter einer ausgewachsenen   Depression und entdeckte für sich das Tanzen als Heilmittel. Der Swingtanz  (übrigens der Tanz des Jahres 2019 in den Tanzschulen) brachte ihm wieder Energie und Lebensfreude. Er spürte an sich selbst, was bei Musik und Bewegung in seinem Körper und Kopf passierte und entschied sich das zu erforschen.

Für die beiden Autoren gehören Gesundheit, Lebensfreude und Tanzen zusammen. Sie bewiesen in Ihren wissenschaftlichen Untersuchungen,  dass Tanzen den Gleichgewichtssinn und die Koordination schult, dass es gegen Demenz hilft und Symtome von Angst und Depression lindert. Dass Tanzen uns trainiert in Sachen Einfühlsamkeit und sogar Beziehungen retten kann.

Zusammengefasst schreiben sie, dass  es uns zu glücklicheren, gesünderen und attraktiveren Menschen macht.

Nach Dr. Eckhart von Hirschhausen haben jetzt zwei weitere Wissenschaftler den Beweis erbracht, dass Tanzen auch schlauer macht und zum Leben dazu gehören sollte. Schon diese Erkenntnis macht mich als Tänzerin glücklich und überzeugt, dass ich bis zum Lebensende tanzen will.

Für heute grüßt sie Ute Berné

 

Literaturhinweis: „Tanzen ist die beste Medizin“. Warum es uns gesünder, klüger und glücklicher macht. Julia F. Christensen und Don-Seon Chang

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