„Sei was du scheinen willst“

Das ist ein Zitat von Sokrates und wenn man das liest fällt einem zuerst das Wort „scheinen“ auf.

Man denkt zuerst, wie bitte?  heißt das aufgesetztes  Getue, Blendwerk, Schauspiel…

Aber wenn man es intensiver liest erkennt man, dass die Aussage bedeutet; nur wenn ein Mensch wirklich ist, wie er erscheinen möchte, ist er authentisch. Wer von anderen positiv wahrgenommen werden will, erreicht das dauerhaft nur mit einer entsprechenden Grundeinstellung zu den Mitmenschen. Wenn eine Person sich wünscht als sympathisch geschätzt zu werden, sollte sie so sein, statt nur so zu tun, als ob sie es wäre. Gute Umgangsformen sind viel mehr als auswendig gelernte Regeln. Sie basieren auf der Wertschätzung, die jedem Menschen zusteht, auf der Akzeptanz der jeweiligen „eigenen Wahrheit“, auf dem Wissen über das Zusammenspiel von Emotionen und Rationalem mit der Fähigkeit zur Empathie.

Johann Wolfgang von Goethe schrieb:

„ Es gibt eine Höflichkeit des Herzens; sie ist der Liebe verwandt. Aus ihr entspringt die bequemste Höflichkeit des äußeren Betragens.“

Wie wunderbar haben sich unsere heutigen Umgangsformen an den Zeitgeist angepasst.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein schönes Osterfest .

Liebe Grüße

Ute Berné

 

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