Tafelkultur – Tischmanieren – Tischsitten, haben die noch Wichtigkeit?

Seit 2006 bin ich als Business-Knigge-Coach im Arbeitskreis für Umgangsformen international (AUI) tätig. Die Themen drehen sich hauptsächlich um Vorstellung, Grüßen und Begrüßen, Berufskleidung und ähnlichem. Während eines der letzten Supervisionstage zur Fortbildung hörten wir von unseren Trainerin, dass die Nachfrage für Seminare zu „Tafelkultur und Tischsitten“ enorm gestiegen sei. Viele Chefs und Cheffinnen engagieren neuerdings Trainer für die Belegschaft und das Management für gemeinsame Essen-Seminare. In diesen Seminaren beginnt der Schüler bei Tisch eindecken mit Besteck und Gläsern für verschieden Getränke, über das Halten des Bestecks beim Essen und das Handhaben der Serviette.Außer gängigen Menus werden auch Fingergerichte und exotische Krustentiere mit den richtigen Werkzeugen verspeist.

Woran es liegt, dass unsere Jugendlichen die perfekte Tafelkultur nicht mehr beherrschen ist offensichtlich, wenn man ihren Tagesablauf mit Schule und Freizeit betrachtet. Es gibt wenige regelmäßige Familienessen bei denen die ganze Familie zusammen sitzt. Viele Jugendliche essen in ihrem Zimmer allein. Oft auch vor dem Computer oder Fernseher. Das heißt auch, dass es wenig Kontrolle ihrer Tischmanieren gibt. Klar ist, dass man sich allein zu Hause auch mal gehen lassen kann, aber in der Öffentlichkeit hilft es dem Nachwuchs selbstbewusst zu sein, wenn sie wissen, wie man richtig am Tisch ist.

Sicher ist vieles in unserer heutigen Gesellschaft lockerer geworden. Doch das Gefühl täuscht. Es kommt mehr denn je darauf an, zu wissen, wann Lockerheit oder Formelles angebracht ist. Deshalb lohnt sich eine Überprüfung der Tischkultur bei unseren Kindern und Jugendlichen nach meiner Meinung zu jeder Zeit.

Weihnachtsgruß 2017

Hallo liebe Leser,

in wenigen Wochen geht das Jahr 2017 schon wieder zu Ende, und es ist Zeit für einen Rückblick. Geht es Ihnen auch so?

Ab 40 scheint die Zeit wie im Flug zu vergehen. Und glauben Sie mir in meinem Alter (50 for ever) geht’s noch schneller. Für unsere Tanzschule war das Jahr 2017 ein sehr ereignisreiches Jahr.

Es begann mit unserer ersten Teilnahme am Hanauer Faschingsumzug im Februar. Im März folgten zwei wunderschöne Premierenbälle im Congress Park, im Mai holten unsere HipHop und Jumpstyle Formationen zwei 1. und einen 3. Platz auf den Deutschen Meisterschaften. Unsere Auszubildenden bestanden ihre 1. Zwischenprüfung und etliche erfolgreiche Auftritte unserer Formationen auf Hanauer Events und Bällen brachte unsere Freude am Tanzen in die Öffentlichkeit. Danach kam der Weltkindertag auf dem Freiheitsplatz, „one billion rising“ gegen Gewalt an Frauen auf dem Marktplatz, mehrere Schulveranstaltungen und eine fantastische Hochzeitsmesse im CPH. Im August veranstalteten wir einen großen Schiffsball für unsere Stammkunden auf der „Rhenus“ auf dem Rhein.

Seit September sind unsere Tänzer das neue Dance Team der White Wings in der 2. Bundesliga. Am Bürgerfest in Hanau zeigten wir eine einstündige Tanzshow mit 100 Tänzern und im Oktober folgte unsere Tanzreise nach Hohenroda. Im November nahmen wir im 5. Jahr an der Woche der Wiederbelebung in Hanau teil und unsere Paare lernten „Prüfen, Rufen, Drücken“ auf unserem Parkettboden nach der Musik „staying alive“.

Am Samstag feierten wir den großen Winterball, nach 10 Jahren wieder in Hanau, mit Besuch unseres Oberbürgermeisters Claus Kaminsky, der unsere Entscheidung, die Offenbacher Stadthalle zu verlassen, sehr begrüßte. Für alle war es ein toller Abend.

Nun folgt noch ein Weihnachtsball für unsere Stammkunden und ab nächster Woche läuft unser neuer Imagefilm im Kinopolis.

Zum Ende des Jahres packten unsere Tanzpaare 70 Geschenke für die Hanauer Tafel.

An dieser Stelle sage ich D A N K E an alle, die bei unserem Drehtag in der Tanzschule so wundervoll von unserem Team und der Atmosphäre hier schwärmten. D A N K E auch all unseren Tänzern, die dieses ganze Jahr an den vielen Auftritten teilnahmen und sogar als Gastherrn für die Mädels zu den Bällen einsprangen.

Ich bin sehr dankbar für all das was ich habe und jeden Tag von jedem einzelnen in meinem Privatleben und in der Tanzschule zurückbekomme. Das kann man in jeder Hinsicht Glück nennen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.

Lassen Sie uns dankbar sein für unser Leben.

Es grüßt Sie herzlich

Ihre

Ute Berné

Faschingswochenende – eine willkommene Auszeit von der täglichen Routine

Es gibt tatsächlich viele Menschen, die aus Prinzip den Fasching ablehnen. „Auf Befehl lustig sein“, oder „die blöde Verkleidung“, sind einige der Argumente dagegen, Fasching zu feiern. Ich bin im Gegenteil sehr froh, dass es Fasching gibt. Für mich ist es eine willkommene Abwechslung in der immer währenden täglichen Routine. Einfach mal das Leben feiern und froh sein, am Leben teilzuhaben. Mal 5 gerade sein zu lassen und sich in eine andere Person zu verwandeln. Mit anderen fröhlich zu sein ist was Wunderbares.

Deshalb haben wir mit unseren Tänzern am diesjährigen Faschingsumzug in Hanau teilgenommen. Sicher war der Aufwand groß, einen Laster zu mieten, Equipment von Anlage über Discokugeln und Traversen mit Strahlern auszuleihen, Süßigkeiten besorgen und Werbematerial drucken lassen, aber für uns hat sich alles gelohnt. Als Kate Perry, Lady Gaga, Nicki Minaj und Amy Whinehouse haben wir die Bonbons in die Menge geworfen und Hellau geschrien. Wir hatten eine Menge Spaß, dabei zu sein. Leider waren nur 29 Wagen in Hanau dabei. Schade, dass nicht mehr Vereine mitmachen.

Aufgefallen sind mir Erwachsene und Kinder, die mit großen Müllsäcken die Süßigkeiten abgreifen wollten und geiernd nur auf teure Schocki auswaren. Sie haben wirklich nicht verstanden um was es hier geht. Es geht um Freude und Spaß, aber nicht um möglichst viel abzugreifen. Sich dann noch in Facebook zu beschweren, dass nur billige Bonbons geworfen wurden, ist besorgniserregend und frech. Solche Leute sollten dem Faschingsumzug fernbleiben.

Unsere Disco Fever Party für die Erwachsenen am Sonntag war ein herrlich ausgelassener Abend. Die Stimmung war bombastisch und alle haben miteinander gefeiert. Rundum gelungen, was wir unseren großartigen Kunden und Gästen zu verdanken haben.

Dann sag ich mal: Wir freuen uns auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt „Hanau Hellau“.

„Tanzen macht schlau“

Das ist durch wissenschaftliche Erkenntnisse von dem Sportwissenschaftler und Hirnforscher, Frieder Beck, in seinem Vortrag auf der Swinging World Tagung belegt worden. Als angesehener Experte hält er insbesondere zum Thema Förderung kognitiver Leistung durch Bewegung viele Vorträge in ganz Deutschland und berät Spitzensportler im Hochleistungsbereich. Danach ist Tanzen ein „Turbo“ fürs Gehirn und gut für das Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit.

Es ist schön wieder einmal von einem Experten zu hören, wie gut Tanzen für uns Menschen ist. Auch bei Kindern und Jugendlichen ist dieses Phänomen zu beobachten. Die Kinder und Jugendliche, die sich sportlich oder tänzerisch betätigen, haben in der Schule weniger Probleme dem Unterricht zu folgen.

Für uns Erwachsene kommt die Bewegung im täglichen Arbeitsprozess auch oft zu kurz und wenn man abends zuhause ist, sehnt man sich nach der Couch. Da wir ja nun alle schon schlau sind, steht die Hirntätigkeit, Merkfähigkeit und besonders die Konzentrationsfähigkeit im Vordergrund. Verbunden mit der körperlichen Bewegung ist das ein gutes Rezept fürs Leben.

Spaß muss es machen. Das wird von mir zu Beginn des Kurses in der Begrüßung deutlich gesagt, dass wir das Tanzen als Hobby zur Entspannung betreiben. Nie werde ich das 40 Jahre verheiratete Ehepaar vergessen, das ihren ersten Tanzkurs zusammen machte. Nach meiner Rede, wie locker und fröhlich wir tanzen lernen wollen, höre ich wie die Ehefrau neben mir zu ihrem Mann sagt: “Erwin jetzt konzentrier dich ma. Mer sin ja net zum Spass hier.“ So eine lange Ehe hinterlässt schon seine Spuren. Aber der Erwin hatte dann doch noch Spaß, weil seine Frau  auf dem Parkett die komplette Führung übernahm.

 

 

 

 

Das habe ich doch schon immer gesagt,

Tanzen ist das Beste, was man für Leib und Seele tun kann.

Nicht nur ein großartiger Sport, den man bis ins hohe Alter betreiben kann, sondern auch, durch das Zusammensein mit anderen Menschen, ein fantastisches Anti Stress Mittel. Für alle, die die Veröffentlichung des Artikels: “Tanz ist sozial und emotional“ von der Kardiologin und Internistin Dr. Barbara Richartz nicht gelesen haben gibt’s hier einen kurzen Einblick.

Egal ob Cha Cha, Salsa oder Foxtrott und Walzer, Tanzen bringt nicht nur Spaß, sondern ist auch sehr gesund für das Nervensystem, das Herz-Kreislauf-System, den Bewegungsapparat und die Psyche. Seit Jahren setzen Ärzte das Tanzen als Therapie ein.

Das Erlernen von Schrittfolgen und Kombinationen fördert die Denk-und Merkfähigkeit, die Feinmotorik und Koordination. Dadurch wird das Gehirn im besonderen Maße gefordert und Glückshormone werden ausgeschüttet. Der wesentliche Effekt des Tanzens auf das Herz-Kreislauf-System ist bewiesenermaßen aber der Stressabbau. Der gelingt bei keiner anderen Sportart so gut und nachhaltig wie beim Tanzen.

„Tanzen ist offensichtlich wie ein Jungbrunnen und daher der ideale Sport für jeden.“

Sehr gefreut habe ich mich über diese Bestätigung meiner Überzeugung zum Thema Tanz. Ein Tanzkurs reißt einen auch aus der täglichen Routine, und es ist eine tolle Abwechslung, wenn man einmal in der Woche mit seinem Partner zum Tanzen geht.

Also Leute tut euch was Gutes und kommt zu uns in die Tanzschule. Mir macht es nach 45 Jahren immer noch einen riesen Spaß.

Für heute grüßt Sie aus der Tanzschule

Ute Berné

Keine neue Karriere

Alles begann mit einem Anruf von Patricia, der Geschäftsführern von Müller-Ditschler in Hanau.

Eine neue Broschüre für die Herbstmode sei geplant und die Chefin Tanja Kolb fragt an, ob ich nicht mal modeln möchte. Ich lachte laut am Telefon und dachte das sei ein Witz. Meine Antwort war:“ Das kann nicht euer Ernst sein. Ich bin alt, mollig und unfotogen“. Darauf sagte Patricia:“ Genau so was suchen wir“

Meine Gedanken waren: Warum eigentlich nicht. Mit 65 sollte man ruhig noch abenteuerlich sein und neue Erfahrungen sammeln.

Die Aufgabe war dann ungeschminkt nach Büdingen zu fahren. O weia, ich geh noch nicht mal ungeschminkt in den Rewe, jetzt sollte ich so nackt mich unters Volk mischen.

Die Fahrt nach Büdingen durch Wälder und Wiesen vorbei an Kühen und Schafen im strömenden Regen war kein Spaß. Auf dem Weg vom Auto ins Modehaus wurde die Frisur völlig ruiniert. Ab zur Visagistin, die mein Gesicht zum Leben erweckte und das Haar einmal aufschüttelte, weiter zum Ort der Scheinwerfer zur Fotografin. Natürlich bleiben, irgendwie nicht vom Barhocker fallen, Bauch rein Brust raus, lächeln als obs Spaß macht, die Tasche nicht fallen lassen, nicht vorne überkippen und lächeln. Danach kam die Windmaschine. Ich fühlte mich wie Beyonce mit Haar vorm Gesicht beim Samba tanzen.

Sicher ist das Modeln ein schwerer Job, aber ich fühlte mich so wohl mit den ganzen Mädels, die mich schön machten. Dann kam Maxi noch dazu und wir hatten alle total viel Spaß.

Eine Selbstverständlichkeit ist für mich, dass wir Einzelhändler uns gegenseitig unterstützen. Niemand hat was davon, wenn Geschäfte wieder zumachen müssen. Wir alle arbeiten gemeinsam für Hanau. Für unsere Stadt, die nach dem Umbau toll dasteht und eine Vielfalt für alle bieten soll. Ich bin stolz auf dieses wunderbare Modehaus, dass die Bieberles für Hanau gewonnen haben. Auch die Leerstände werden irgendwann beseitigt sein. Mit Freude laufe ich durch die Stadt und bin stolz auf alles, was von Claus Kaminsky und seinem Team geschaffen wurde. Es ist lächerlich, jemandem Vorwürfe zu machen, der durch so eine schöne Geste Menschen in seiner Stadt unterstützt. Die beiden sehen super aus.

Und am Samstag gehts mit Maxi in die Galerie Kaufhof als „Shopping Queen“ Jury. Ich freu mich. So viel dazu: Gerne unterstützen wir alle in unserer Stadt und zwar ehrenamtlich, weils gut ist und Freude bringt.

Für heute grüßt Sie

Ute Berné

Ein Tanzkurs ist für die Jugend wichtiger denn je,

warum? fragt jetzt vielleicht jeder. Braucht die Ute Geld? Warum ist ein Tanzkurs so wichtig?

Die Erklärung ist einfach. In den 45 Jahren als Lehrerin sehe ich meine Aufgabe in der Jugendarbeit. Jugendliche brauchen Unterstützung, Zuwendung und Hilfen um ihr Selbstvertrauen aufzubauen. Auch wenn es in der Familie eher so wirkt, als ob sie sehr gut allein zurecht kommen ist das eher äußerlich. Ich erinnere mich sehr gut an meine Zeit als 14 jährige. Ich wollte nur weg von meinen Eltern, meinen eigenen Freiraum haben und Verbote waren unerwünscht. Trotzdem hat mich mein Elternhaus strukturiert, gab mir Halt und zeigte mir Grenzen auf. Heute ist sicher eine neue Zeit. Es stehen größere Herausforderungen für unsere Jugend an. Es ist nicht einfacher geworden, erwachsen zu werden. Allein das Handy und der Computer bestimmen die Zeit, die die Schüler neben der Schule übrig haben. Viel Zeit wird verschwendet, wenn nach der Schule erst mal stundenlang „gesimmst“ wird. Die wirkliche Kommunikationsfähigkeit wird nicht mehr erlernt und geübt. Sich in neue Gruppen einordnen, Blickkontakt zu unbekannten Menschen aufnehmen und sich in der Gesellschaft mit guten Umgangsformen bewegen kommt immer mehr zu kurz.

Es beginnt bei Grüßen und Begrüßen mit Blickkontakt, Wertschätzung, Toleranz und Empathie für andere, Herzlichkeit für den Mitmenschen, bis zum sicheren Auftreten. Ich bestreite nicht, dass der Umgang mit den neuen Medien wie Computer und Handy wichtig ist. Auch die Plattform Facebook hat seine Vorteile, man kann immer mit seinen Freunden in Kontakt zu bleiben. Es geht mir eher darum, dass der exzessive Umgang damit wichtige Zeit für das Leben nimmt. Es sind jetzt schon große Lücken in der sozialen Kompetenz unserer Jugendlichen zu beobachten. Genau das, auf was es im späteren Leben ankommt, wird nicht mehr erlernt.

Auch ein gutes Elternhaus kann das nicht aufwiegen, da die „soft skills“ in der eigenen Familie nicht zur Anwendung kommen. Dort ist man immer privat. In fremder Umgebung wird das fehlende Training erst sichtbar.

Ich bin deshalb der festen Überzeugung, dass ein Tanzkurs zur Bildung der Jugendlichen auf ihrem Lebensweg dazu gehört und von äußerster Wichtigkeit ist. Wo sonst gewinnen sie mehr Selbstvertrauen, soziale Kompetenz im Umgang mit anderen und im Besonderen auch Etikette und gute Umgangsformen. Ich baue hierbei besonders auf die Mütter, die ihren Kindern im Alter von 14 Jahren einen Tanzkurs nahelegen sollten. Mit etwas Überzeugungskraft (erst der Tanzkurs dann der Führerschein!) gibt es bestimmt die Möglichkeit, der Jugend diese Chance zu ermöglichen.

Also, liebe Mütter, schicken Sie die Kinder in einen Tanzkurs zu uns. Sie werden es Ihnen später danken, wenn sie nicht an der Seite stehen und anderen beim Tanzen und Spaß haben zuschauen müssen.

Für heute grüßt Sie

Ute Berné

Ein Ball ist toll…Zwei Bälle noch toller…

Wie schön, dass es unsere Jugendlichen gibt.

 Immer wieder ist es soooo stressig vor dem Ball.

Hat jedes Mädchen einen Mann? Und wenn sie einen Mann hat, kommt er auch?

In dieser Zeit der Grippewelle heißt es zittern bis zuletzt. Ersatzmänner, Ersatzschuhe, Blumensträuße für die Gastherren, Süßigkeiten für die Schüler, damit keiner verhungert, Pflaster für die wunden Füße, Puderdose und Lippenstift, alles wird mitgeschleppt. Dann kommt der große Tag, und die Aufregung vor dem Ball ist groß. Die Hälfte der Schüler hat das Eintrittsbändchen daheim vergessen. Der Fotograf wartet. Das Posieren für die Bilder eher eine Pflichtübung. Besonders auch für mich. Empfinde mich als kamerascheu.

Dann endlich geht es los. Die Schüler marschieren ein. Welch ein herrlicher Anblick sind die Jungs in ihren neuen Anzügen und die Mädels im Cocktailkleid. Nach der Francaise und dem Wiener Walzer, den Ballreden und der Vorstellungsrunde wird der Ball entspannend und alle haben Spaß und tanzen den ganzen Abend durch.

 Diese Lust am Tanzen ist in unserer Tanzschule phänomenal. Hier machen alle Lehrer offensichtlich alles richtig. Es gehört eben mehr dazu als das Vermitteln der Schritte, um aus einem neuen Tanzschüler einen begeisterten Tänzer zu machen. Die Lust aufs Tanzen setzt sich im Fortgeschrittenen und Medaillentanzen fort. Eine wundervolle Jugend, die wir in unserer Tanzschule haben, mit der es Spaß macht, zusammen zu sein.

Ich nehme nicht an, dass einer meiner Schüler diesen Blog liest. Wenn er es tut sage ich hiermit Danke für die zwei tollen Premierenbälle, die letztes Wochenende im Congress Park Hanau stattfanden.

 Ihnen allen wünsche ich ein entspannendes Osterfest

 Ihre

Ute Berné

Frühlingsgefühle

Modenschau für Senioren …Bollywood tanzen im Kino für Senioren …Tanzen und moderieren auf den Straßen Hanaus … Shopping Queen Jury in der Galeria Kaufhof …Abiturienten Tanztraining im Kaufhof … Tanz-Modenschau für Abiturienten bei Müller Ditschler …Tanztraining für Eltern der Schulabgänger … Business Knigge Training für Auszubildende …

 Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal in Hanaus Modewelt bewege oder in der Öffentlichkeit Bollywood tanze. Das habe ich mir übrigens selbst beigebracht und mir etliche Bollywood Filme reingezogen, die mir meine Friseurin ausgeliehen hat. Während meiner enthusiastischen Vorführung hat es laut in meiner Hüfte geknackt und ich hatte 2 Wochen Hüftschmerzen. Auf der Straße moderieren und tanzen ist sooo mein Ding. Ich liebe es unter Menschen zu sein. Wenn Sie mich angucken, als ob ich vom Mond komme. Auf der Rosenstraße haben mich beim letzten Mal 3 Flüchtlinge gefunden und meine komplette Einlage mit ihren Iphones zur Mama nach Syrien geschickt. Auch Shopping Queen Jury war toll. Unglaublich wie sich die Damen abgerast haben, um das passende Outfit für das Thema zu finden, während die Jury die Sache mit einem Gläschen Sekt in der Hand begutachtete. Danach habe ich mir die Sendung mal angeschaut und festgestellt, dass ich die Kommentare von Herrn Guido Maria Kretschmer instinktiv getroffen hatte. „Das sieht ja aus wie eine Lewwerwurscht“ oder  „Seit wann geht man zum Strand im schwarzen Kostüm“, klarer Fall von Thema verfehlt.

Ein wunderbares Erlebnis mit viel Einsatz aller Mitwirkenden.

Es macht so viel Spaß älter zu werden, alle Abenteuer anzunehmen und vor die Tür zu kommen. Seit meine Tochter Britt die Verwaltung der Tanzschule übernommen hat und die Berge von Papier abarbeitet genieße ich meine Tanzkurse und meine Schüler noch viel mehr. Alles macht mehr Spaß.

Dieses Jahr feiere ich das 65 jährige Jubiläum in Hanau mit einem großen Galaball im Congress Park. Ich freu mich drauf.

Es grüßt Sie mit Frühlingsgefühlen im Bauch

Ihre Ute Berné

 

 

Unser Premierenball ist jedes Mal ein Großereignis….

nicht nur für unsere Schüler ist er mit viel Aufregung verbunden, auch für uns Tanzlehrer wird er niemals zur Routine. Alle Gastherren für die Mädels zu finden ist ein Kraftakt. Manche Mädels sind mit dem Aussehen ihres Tanzpartners nicht zufrieden und fragen uns, ob es „nicht noch was besseres gibt“. Die Geduld wird manchmal strapaziert, weil für uns ein Mann tanzen können soll und keinen Schönheitswettbewerb gewinnen muss.

Irgendwie schaffen wir es immer, für alle Mädels einen Ballherrn zu organisieren und so ist unsere emotionale Stimmung beim ersten Walzer unserer Schüler hoch, wenn alle mit einem Mann hin und her schwingen.

Auch dieses Mal durften wir einen wunderschönen Ball feiern, obwohl über 50% der Schüler ihre Eintrittsbändchen vergessen hatten, und einige Eltern vergessen hatten, Karten zu bestellen.

Die Stimmung war toll und alle hatten einen unvergesslichen Abend. Alle Shows waren ein Genuss und beim Squaredance um 23.30 Uhr waren noch 300 Gäste mit Begeisterung auf der Tanzfläche. Ein rund um gelungener Abend für den wir unseren tollen Tanzschülern Danke sagen.