Ein Tanzkurs ist für die Jugend wichtiger denn je,

warum? fragt jetzt vielleicht jeder. Braucht die Ute Geld? Warum ist ein Tanzkurs so wichtig?

Die Erklärung ist einfach. In den 45 Jahren als Lehrerin sehe ich meine Aufgabe in der Jugendarbeit. Jugendliche brauchen Unterstützung, Zuwendung und Hilfen um ihr Selbstvertrauen aufzubauen. Auch wenn es in der Familie eher so wirkt, als ob sie sehr gut allein zurecht kommen ist das eher äußerlich. Ich erinnere mich sehr gut an meine Zeit als 14 jährige. Ich wollte nur weg von meinen Eltern, meinen eigenen Freiraum haben und Verbote waren unerwünscht. Trotzdem hat mich mein Elternhaus strukturiert, gab mir Halt und zeigte mir Grenzen auf. Heute ist sicher eine neue Zeit. Es stehen größere Herausforderungen für unsere Jugend an. Es ist nicht einfacher geworden, erwachsen zu werden. Allein das Handy und der Computer bestimmen die Zeit, die die Schüler neben der Schule übrig haben. Viel Zeit wird verschwendet, wenn nach der Schule erst mal stundenlang „gesimmst“ wird. Die wirkliche Kommunikationsfähigkeit wird nicht mehr erlernt und geübt. Sich in neue Gruppen einordnen, Blickkontakt zu unbekannten Menschen aufnehmen und sich in der Gesellschaft mit guten Umgangsformen bewegen kommt immer mehr zu kurz.

Es beginnt bei Grüßen und Begrüßen mit Blickkontakt, Wertschätzung, Toleranz und Empathie für andere, Herzlichkeit für den Mitmenschen, bis zum sicheren Auftreten. Ich bestreite nicht, dass der Umgang mit den neuen Medien wie Computer und Handy wichtig ist. Auch die Plattform Facebook hat seine Vorteile, man kann immer mit seinen Freunden in Kontakt zu bleiben. Es geht mir eher darum, dass der exzessive Umgang damit wichtige Zeit für das Leben nimmt. Es sind jetzt schon große Lücken in der sozialen Kompetenz unserer Jugendlichen zu beobachten. Genau das, auf was es im späteren Leben ankommt, wird nicht mehr erlernt.

Auch ein gutes Elternhaus kann das nicht aufwiegen, da die „soft skills“ in der eigenen Familie nicht zur Anwendung kommen. Dort ist man immer privat. In fremder Umgebung wird das fehlende Training erst sichtbar.

Ich bin deshalb der festen Überzeugung, dass ein Tanzkurs zur Bildung der Jugendlichen auf ihrem Lebensweg dazu gehört und von äußerster Wichtigkeit ist. Wo sonst gewinnen sie mehr Selbstvertrauen, soziale Kompetenz im Umgang mit anderen und im Besonderen auch Etikette und gute Umgangsformen. Ich baue hierbei besonders auf die Mütter, die ihren Kindern im Alter von 14 Jahren einen Tanzkurs nahelegen sollten. Mit etwas Überzeugungskraft (erst der Tanzkurs dann der Führerschein!) gibt es bestimmt die Möglichkeit, der Jugend diese Chance zu ermöglichen.

Also, liebe Mütter, schicken Sie die Kinder in einen Tanzkurs zu uns. Sie werden es Ihnen später danken, wenn sie nicht an der Seite stehen und anderen beim Tanzen und Spaß haben zuschauen müssen.

Für heute grüßt Sie

Ute Berné

Ein Ball ist toll…Zwei Bälle noch toller…

Wie schön, dass es unsere Jugendlichen gibt.

 Immer wieder ist es soooo stressig vor dem Ball.

Hat jedes Mädchen einen Mann? Und wenn sie einen Mann hat, kommt er auch?

In dieser Zeit der Grippewelle heißt es zittern bis zuletzt. Ersatzmänner, Ersatzschuhe, Blumensträuße für die Gastherren, Süßigkeiten für die Schüler, damit keiner verhungert, Pflaster für die wunden Füße, Puderdose und Lippenstift, alles wird mitgeschleppt. Dann kommt der große Tag, und die Aufregung vor dem Ball ist groß. Die Hälfte der Schüler hat das Eintrittsbändchen daheim vergessen. Der Fotograf wartet. Das Posieren für die Bilder eher eine Pflichtübung. Besonders auch für mich. Empfinde mich als kamerascheu.

Dann endlich geht es los. Die Schüler marschieren ein. Welch ein herrlicher Anblick sind die Jungs in ihren neuen Anzügen und die Mädels im Cocktailkleid. Nach der Francaise und dem Wiener Walzer, den Ballreden und der Vorstellungsrunde wird der Ball entspannend und alle haben Spaß und tanzen den ganzen Abend durch.

 Diese Lust am Tanzen ist in unserer Tanzschule phänomenal. Hier machen alle Lehrer offensichtlich alles richtig. Es gehört eben mehr dazu als das Vermitteln der Schritte, um aus einem neuen Tanzschüler einen begeisterten Tänzer zu machen. Die Lust aufs Tanzen setzt sich im Fortgeschrittenen und Medaillentanzen fort. Eine wundervolle Jugend, die wir in unserer Tanzschule haben, mit der es Spaß macht, zusammen zu sein.

Ich nehme nicht an, dass einer meiner Schüler diesen Blog liest. Wenn er es tut sage ich hiermit Danke für die zwei tollen Premierenbälle, die letztes Wochenende im Congress Park Hanau stattfanden.

 Ihnen allen wünsche ich ein entspannendes Osterfest

 Ihre

Ute Berné

Frühlingsgefühle

Modenschau für Senioren …Bollywood tanzen im Kino für Senioren …Tanzen und moderieren auf den Straßen Hanaus … Shopping Queen Jury in der Galeria Kaufhof …Abiturienten Tanztraining im Kaufhof … Tanz-Modenschau für Abiturienten bei Müller Ditschler …Tanztraining für Eltern der Schulabgänger … Business Knigge Training für Auszubildende …

 Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal in Hanaus Modewelt bewege oder in der Öffentlichkeit Bollywood tanze. Das habe ich mir übrigens selbst beigebracht und mir etliche Bollywood Filme reingezogen, die mir meine Friseurin ausgeliehen hat. Während meiner enthusiastischen Vorführung hat es laut in meiner Hüfte geknackt und ich hatte 2 Wochen Hüftschmerzen. Auf der Straße moderieren und tanzen ist sooo mein Ding. Ich liebe es unter Menschen zu sein. Wenn Sie mich angucken, als ob ich vom Mond komme. Auf der Rosenstraße haben mich beim letzten Mal 3 Flüchtlinge gefunden und meine komplette Einlage mit ihren Iphones zur Mama nach Syrien geschickt. Auch Shopping Queen Jury war toll. Unglaublich wie sich die Damen abgerast haben, um das passende Outfit für das Thema zu finden, während die Jury die Sache mit einem Gläschen Sekt in der Hand begutachtete. Danach habe ich mir die Sendung mal angeschaut und festgestellt, dass ich die Kommentare von Herrn Guido Maria Kretschmer instinktiv getroffen hatte. „Das sieht ja aus wie eine Lewwerwurscht“ oder  „Seit wann geht man zum Strand im schwarzen Kostüm“, klarer Fall von Thema verfehlt.

Ein wunderbares Erlebnis mit viel Einsatz aller Mitwirkenden.

Es macht so viel Spaß älter zu werden, alle Abenteuer anzunehmen und vor die Tür zu kommen. Seit meine Tochter Britt die Verwaltung der Tanzschule übernommen hat und die Berge von Papier abarbeitet genieße ich meine Tanzkurse und meine Schüler noch viel mehr. Alles macht mehr Spaß.

Dieses Jahr feiere ich das 65 jährige Jubiläum in Hanau mit einem großen Galaball im Congress Park. Ich freu mich drauf.

Es grüßt Sie mit Frühlingsgefühlen im Bauch

Ihre Ute Berné

 

 

Unser Premierenball ist jedes Mal ein Großereignis….

nicht nur für unsere Schüler ist er mit viel Aufregung verbunden, auch für uns Tanzlehrer wird er niemals zur Routine. Alle Gastherren für die Mädels zu finden ist ein Kraftakt. Manche Mädels sind mit dem Aussehen ihres Tanzpartners nicht zufrieden und fragen uns, ob es „nicht noch was besseres gibt“. Die Geduld wird manchmal strapaziert, weil für uns ein Mann tanzen können soll und keinen Schönheitswettbewerb gewinnen muss.

Irgendwie schaffen wir es immer, für alle Mädels einen Ballherrn zu organisieren und so ist unsere emotionale Stimmung beim ersten Walzer unserer Schüler hoch, wenn alle mit einem Mann hin und her schwingen.

Auch dieses Mal durften wir einen wunderschönen Ball feiern, obwohl über 50% der Schüler ihre Eintrittsbändchen vergessen hatten, und einige Eltern vergessen hatten, Karten zu bestellen.

Die Stimmung war toll und alle hatten einen unvergesslichen Abend. Alle Shows waren ein Genuss und beim Squaredance um 23.30 Uhr waren noch 300 Gäste mit Begeisterung auf der Tanzfläche. Ein rund um gelungener Abend für den wir unseren tollen Tanzschülern Danke sagen.

Es gibt noch ein Knigge-Gremium in Deutschland

Der Arbeitskreis Umgangsformen International (AUI) ist das älteste in Deutschland tätige Sachverständigen-Gremium zu den Themen Verhalten, Kommunikation und moderne Umgangsformen, auch gern als „Knigge“-Gremium bezeichnet. Der AUI möchte dazu beitragen, das menschliche Zusammenleben angenehm und reibungslos zu gestalten und Unsicherheiten im Umgang miteinander zu beseitigen.

Alle Mitglieder sind ehrenamtlich tätig. Es werden weder Regeln erfunden, noch wird anderen Menschen vorgeschrieben, was sie zu tun und zu lassen haben. Er gibt lediglich Empfehlungen heraus, die die Grundsätze von Wertschätzung, Toleranz und Hilfsbereitschaft erfüllen.

Seit 2008 bietet die Vorsitzende, Inge Wolff, die Ausbildung zum „Business-Knigge-Coach an, die ich mit viel Spaß absolviert habe. Am interessantesten fand ich den Teil psychologische Hintergründe für Verhaltensformen der Menschen. Gerade in meinem Beruf ist dieses Thema immer öfter gefragt und gibt Hilfestellung auf dem Parkett.

Der AUI gab diese Woche eine für mich interessante Empfehlung für die Presse heraus.

Auch in meinem Kopf besteht ein Widerwillen in einem guten Restaurant nach einer „doggy bag“ zu fragen, wenn ich den Rest meines Schnitzels beim besten Willen nicht mehr runterkriege.

Jetzt gibt es die Initiative „Restlos genießen“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Sie will dafür sorgen, dass seitens der Gastronomie das Mitnehmen von übrig gebliebenen Speisen aktiver als bisher angeboten wird. Hier soll es mehr Wertschätzung von Lebensmitteln geben und das Wegwerfen verhindert werden.

Für mich wird das schwer, mein Essen mit zu nehmen. Eher bestell ich mir gleich eine kleinere Portion. Der Gedanke an kalte Nudeln in Plastik am nächsten Tag lässt mich eher zum Käsebrot greifen.

Die Sonne scheint wieder und gute Laune zieht ins Land

In unserer Tanzschule merkt man es deutlich. Die Menschen kommen durch die Tür mit einem lächelnden Gesicht. Während der trüben Wetterlage war das anders. Da kamen viele schon weniger gut gelaunt zum Tanzen.

Es gibt uns allen mehr Lebensqualität wenn endlich der Frühling kommt. Die Monate des Wartens auf Sonnenstrahlen, die morgens durch den Rolladen kommen, schlagen aufs Gemüt.Umso schöner ist dann der Genuss an der Natur mit herrlich blühenden Blumen und Bäumen.Man kann wieder draußen sitzen und Kaffee trinken oder Eis essen, oder Weizenbier trinken.

Alles macht mehr Spaß und alle sind ausgeglichener und humorvoller.

Unsere Paare tanzen glücklicher, lachen mehr, nehmen alles nicht mehr so ernst. Die Tanzlehrer haben glückliche Menschen um sich und lieben ihren Beruf umso mehr.

Tanzen ist Ausdruck der Lebensfreude, aber auch mit Arbeit verbunden. Es erfordert Training, denn man muss sich die Schrittfiguren auch merken. Je weiter fortgeschritten man ist, umso mehr Tanzfiguren kommen dazu. Das nur mal zur Erklärung für die Nachbarn eines meiner Paare, die seit 6 Jahren bei mir tanzen.“Was, ihr geht da immer noch hin? Könnt ihrs denn immer noch net.“

Also, das Fazit dieses Blogs ist ein Hoch auf den Frühling und den Sommer.

Da macht einfach allllles mehr Spaß

Es grüßt Sie eine fröhliche Ute

Tanzschule Berné – mehr als tanzen,

steht auf unseren Werbeanzeigen. Da traf das Angebot von Dr. Wolfgang Lenz, Notarzt und Internist, Tänzer in unserer Tanzschule,  genau meinen Geschmack.

„ Du legst in Deiner Schule viel Wert auf Soziale Kompetenz. Dazu gehört auch unsere Aktion: Herzstillstand. Was tun?“  Willst Du bei der Aktion mitmachen? Auch das gehört zur Allgemeinbildung“

Und da war sie dann plötzlich: „ Die Woche der Wiederbelebung in unserer Tanzschule“

Tolle Kooperationspartner gab es auch noch dazu:  Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V., Deutsches Rotes Kreuz, ASB, Johanniter und das Klinikum Hanau.

In allen Tanzkursen haben wir an Dummies das Wiederbeleben geübt. Ein Mensch fällt um. Wir prüfen, ob er noch atmet, wir rufen die Nummer 112 an und drücken mit überkreuzten Händen auf das Brustbein 100 mal in der Minute. Nach der Musik „Staying alive“ führten wir die Herzdruckmassage an 25 Puppen abwechselnd durch.

Man darf nicht aufhören bis der Notarzt kommt. Das verdreifacht die Überlebenschance. Ist ganz schön anstrengend. Die Musik war 4 Minuten lang und wir Tänzer waren erschöpft.

Von Montag bis Freitag unterbrachen wir den Tanzunterricht und führten unter Anleitung der Spezialisten mit allen Tanzpaaren und Schülern die Wiederbelebung durch.

Auch unser Oberbürgermeister, Claus Kaminsky und Gesundheitsdezernent Matthias Zach besuchten uns an einem Abend und halfen bei der Wiederbelebung.

Es war eine super Aktion. Sie kam bei allen sehr gut an. Wir hatten viel Spaß dabei und haben alle was  dazugelernt.

Herzlichen Dank an alle, besonders an Dr. Lenz für die Unterstützung.

Glück muss der Mensch haben

Wenn man jetzt das Wetter beobachtet, kann man nicht fassen, wie fantastisch unser Wetter zum Schiffsball war. Sonnenschein, ab und zu etwas bewölkt, einfach herrlich, um auf Deck zu tanzen.

Mit so einer schönen Veranstaltung in die Sommerferien zu gehen war perfekt. Überhaupt vergingen die 6 Stunden wie im Flug und wir hatten einen wunderbaren Urlaubstag am Rhein. Unsere Teamshow kam so toll an, der Applaus rockte das Schiff und Torben, als Cher, mit „ if I could turn back time“ war der Star des Tages.

Das ganze Bernè Team dankt euch, liebe Paare, für den wunderbaren Tag, den wir mit euch allen erleben durften.

Wir haben schon gebucht für 2015. Es wird wieder ein Sonntag sein. Die Rhenus gehört uns am Sonntag, den 26. Juli 2015 ab 14 Uhr.

Wir wünschen euch schöne tanzfreie Ferien bis zum 31. August. Wir sehen uns in der Workshop Woche.

Zur Veranstaltung am Rhein-Main-Tanztag 2014 „Inklusion und Zukunft“

„Inklusion heißt für mich Wir“, dieser Satz unseres Oberbürgermeisters Claus Kaminsky ist mir immer noch im Kopf, „denn jeder von uns hat irgendeine Behinderung, der eine sieht nicht gut, oder hört nicht perfekt und für mich haben auch die Menschen eine Behinderung, die keinen Humor haben.“ Wie super passten seine Worte zu unserer Veranstaltung zu der ich behinderte Menschen eingeladen hatte.

Im Tanz werden Berührungsängste und Barrieren abgebaut, und das war deutlich zu spüren. Ich danke allen Menschen der Lebenshilfe und ihren Familien, die da waren, für ihre Begeisterung und Unterstützung. Ich danke auch Bärbel Klein, die seit 1977 Tanzstunden für behinderte Menschen organisiert und vor 6 Jahren mit ihrer Gruppe der Lebenshilfe zu uns kam. Seit dem tanzen freitags die Frauen und Männer zwischen 30 und 60 Jahren bei uns.

Ich hatte auch alle Wohnstätten angeschrieben, von denen sich leider kaum jemand sehen ließ. Vielleicht haben nächstes Jahr mehr behinderte Menschen Mut in die Tanzschule zu kommen.

Sicher war es auch ein Risiko am Rhein Main Tanztag mal was anderes als Salsa und Discofox zu machen. Aber – meine Meinung ist,  man muss einfach mal was für Inklusion machen und nicht nur drüber reden.

Für mich und meine Mitarbeiter, die mich übrigens super unterstützt haben, war der Tanznachmittag ein voller Erfolg. Allein das Lachen der Tänzer, die Lust am Tanzen und die Freude der Menschen, die zu mir rüber kam, gaben mir ein wunderbares Gefühl.

Informationen über die Tanzstunde für Behinderte gibt es bei uns unter 06181/20452

 

Meine Gedanken über unsere Schülerparty am Samstag Abend

Nach 62 Jahren Sonntagsparty haben wir ein neues Konzept für unsere Jugendlichen ab 14 Jahren.

Die Sonntage im Winter waren schlecht besucht und wir starteten eine Rundfrage, was unsere Jugendlichen sonntags zu tun haben. Ganz auffällig waren die Antworten zum Schulstress. Zum Ende des Halbjahres wurden in allen Fächern Arbeiten geschrieben und die Schüler müssen sonntags lernen. Während der Woche ist nachmittags Unterricht und kaum Zeit vorhanden. Das neue Konzept einmal im Monat samstags abends wurde gestern super angenommen. Ein Abendausgang fühlt sich für 14 Jährige erwachsen an. Das war schon an der Kleidung der Mädels zu erkennen. Miniröcke, hohe Schuhe schicke Tops und gut geföhnte Haare. Auch waren ganz viele Jungs da, die sonst sonntags Fußball spielen.

Die Party hatte das Thema „Versus“ Party. Es drehte sich in vielen Aufgaben von Singen, einzeln und in der Gruppe, über sportliche Leistungen, Kopfrechnen und Tanzen um den Kampf der Geschlechter. Selten habe ich so viel Leidenschaft bei Jungs beobachtet. Sie wollten unter allen Umständen die Frauen schlagen und haben es am Ende sogar geschafft, da die Mädels sich eine Nullrunde leisteten. Dementsprechend groß war die Begeisterung aller Jungs.

Großartig kamen meine alkoholfreien Cocktails an. Dachte immer Männer mögens nicht so süß. Habe meine Meinung völlig revidiert, denn die Jungs liebten den „Swimmingpool for men“ (Ananassaft, Kokossirup, Sahne und Blue Curacao). Es herrschte reges Leben im ganzen Haus.

Ich bin sehr glücklich über diese gelungene Veranstaltung für Jugendliche. Seit ich denken kann schlägt mein Herz für unsere jungen Menschen, und ich möchte ihnen einen Ort schenken, an dem sie sich sicher fühlen, gut aufgehoben sind und viel Spaß mit anderen Jugendlichen haben können.

Das ist uns gestern mit der hervorragenden Unterstützung unserer tollen Tanzlehrer und Kais spitzen Moderation gelungen. Ich freu mich schon auf die nächste Party im März.

Am Samstag steht erst mal für Erwachsene die „Be my Valentine Party“ an und die roten Herzluftballons warten schon drauf aufgeblasen zu werden. Einen schnapp ich mir.

Mit vielen tänzerischen Grüßen

Ihre Ute Berné